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Im Netz

Im Netz der Sucht

Man nennt mich Moses, ich bin 1962 geboren. Ich bin geschieden und habe einen erwachsenen Sohn!

Im Februar 2008 begann ich einen "kalten" Entzug und bin seit dem "trocken" - zufrieden "trocken"!

Vorweg muß ich gleich sagen, das diese Methode des Entzuges sehr umstritten ist und ich dies nach meiner heutigen Kenntniss nicht empfehle, da sie Risiken birgt, welche bis zum Tode führen können.

Ich habe dies nur mit Hilfe eines Arztes und eines Psychologen geschafft, mit welchen ich während dieser Zeit ständig Kontakt hatte. Eine Entgiftung in einer Fachklinik mit angemessener Nachsorge halte ich heute für sinnvoller.

Trinkpausen von Wochen und auch Monaten habe ich öfter geschafft, in den Jahren bevor ich wirklich "trocken" wurde.
Da habe einfach "nur" das Trinken weg gelassen. Ich hatte also (wie so viele) kein Alkohohlproblem.

Das zum "trocken" sein mehr gehört als nur mit dem Trinken aufhören, habe ich erst während Gesprächen mit Psychologen und in einer Selbsthilfegruppe (Teil meiner Therapie) begriffen und gelernt!

Nur das "Suchtmittel" wegzulassen ändert nichts an dem Grund, warum man von diesem abhängig geworden ist. Die Ursache gilt es zu erkennen.

Eine Abstinenz, die ich selber wollte und will, mit der ich leben und umgehen kann ist für mich sehr wichtig, denn nur so kann ich längerfristig trocken sein.

Damals versuchte ich soviel Wissen und Meinungen wie möglich in mich aufzusaugen. Ich lernte den Begriff "Nachsorge" und und vieles andere dann auch bei einer Selbsthilfegruppe.

Ich analysierte mein Leben, begann es aufzuarbeiten und Geschehnisse zu begreifen und änderte mein Leben.