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Der Weg

Was ist eigentlich Sucht!

Von einer stoffgebundenen Sucht spricht man, wenn eine Person regelmäßig große Mengen Suchtmittel konsumiert. Oft ist dies mit dem psychischen Zwang verbunden, ohne diese Mittel keinen Spaß haben oder Problemen nicht entkommen zu können.
(So oder so ähnlich ist Sucht definiert.)

Ich bin kein Freund von wissenschaftlichen Erklärungen, da die Betroffenem im allgemeinem mit dem "fachchinesisch" nichts anfangen können. Ich versuche dennoch ein paar unumgängliche Definitionen hier etwas allgemeinverständlich darzustellen.

Grundsätzlich kann jeder Mensch süchtig werden.

Da Sucht nicht auf den Umgang mit bestimmten Stoffen beschränkt ist, kann jede Form menschlichen Verhaltens zur Sucht werden (z.B. Magersucht, Arbeitssucht, Mediensucht, Spielsucht, unkontrolliertes Verlangen nach sexueller Befriedigung u.v.m.).

Entstehung jeder Sucht: Erfahrung - Wiederholung - Gewöhnung.

Da der Begriff Sucht zu umfassend ist, wurde er in Bezug auf stoffgebundene Süchte durch den Begriff "Abhängigkeit" ersetzt.
Der Betroffene merkt oft viel zu spät, dass er abhängig geworden ist.
Er hat ein unwiderstehliches Verlangen nach dem Suchtmittel Alkohol.
Er kann nicht mehr über das Suchtmittel verfügen, weil er die Kontrolle darüber verloren hat.

Die Abhängigkeit kann seelisch und/oder körperlich sein. Sie ist krankhaft und in der Regel behandlungsbedürftig, weil sich der Abhängige meist nicht selbst daraus befreien kann.
Alkoholabhängigkeit ist als behandlungsbedürftige Krankheit anerkannt.

Die "Alltagsdroge" Alkohol verursacht bei einer großen Zahl von Menschen schwerwiegende gesundheitliche Probleme. Mehr als 9,5 Millionen Menschen konsumieren in Deutschland Alkohol in gesundheitlich riskanter Form.

Suchtprobleme bedeuten individuelle Tragödien für die Betroffenen und deren Familien. Schätzungsweise jedes siebte Kind leidet unter der Sucht eines oder sogar beider Elternteile. Dies entspricht 2,6 Millionen Kindern und Jugendlichen.

1,3 Millionen gelten als alkoholabhängig.

Nur etwa 10 Prozent unterziehen sich einer Therapie - oft erst viel zu spät nach 10 bis 15 Jahren einer Abhängigkeit. 20 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren trinken regelmäßig Alkohol.