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MPU

Die MPU

Ein Buch mit 7 Siegeln???

Hier beginne ich ein umstrittenes Thema. Man kann das halten, wie man will - wir haben dieses Gesetz in Deutschland und müssen uns danach richten. Eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung ist oft angebracht. Jedoch die Durchführung derselben ist sehr umstritten, weil die angewandten Methoden sehr zweifelhaft und mitunter willkürlich erscheinen oder auch sind.

Wer Probleme mit Alkohol, Drogen oder anderen Suchtmitteln hat, hat diese zwangsläufig auch im Straßenverkehr. Es ist mit Sicherheit dienlich und begrüßenswert, wiederholte Auffälligkeiten mittels einer psychologischen Untersuchung mehr oder weniger ausschliessen zu wollen. In Deutschland wird es auch in absehbarer Zeit keine Änderung hinsichtlich der Veranlassung und Durchführung einer MPU geben. Es gibt keine Alternativen zur derzeit bestehenden MPU.

Dies ist keine Anleitung oder Vorbereitung auf die MPU!

Ich erstelle hier keine Anleitung, wie man eine MPU besteht oder ein positives Gutachten bekommt.
Es tummeln sich genug Leute im Internet, in Tageszeitungen und anderen Zeitschriften, die ein sicheres Bestehen der MPU garantieren und Ähnliches.
Die meisten davon wollen eigentlich nur dein "Bestes" - nämlich dein Geld.

Davon distanziere ich mich ausdrücklich und möchte mit diesen Leuten nichts zu tun haben.


Ich bin der Meinung, dass jeder, der ein Problem mit irgendeinem Suchtmittel oder anderen Verkehrsauffälligkeiten hat, daran arbeiten sollte. Dann kann derjenige, der sich mit seinen Problemen auseinandersetzt diese Aufarbeiten, mit oder ohne Hilfe (wie zB. Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen etc.), seine Konsequenzen daraus ziehen und das Ganze dokumentieren bzw. belegen. Bei Anordnung einer MPU wegen Suchtmitteln (Alkohol, Drogen, Medikamente etc.) ist heute ein 1-jähriger Abstinenznachweis bei fast allen MPU-Prüfstellen unumgänglich.
Das sind sowieso Grundvoraussetzungen zum Wiedererlangen eines Führerscheins.

Wenn du der Meinung bist dass du dein Verhalten gegenüber der Allgemeinheit (im Straßenverkehr) nicht ändern musst so ist das dein gutes Recht.
Erwarte dann aber nicht, das die Gesellschaft (hier die Führerscheinstelle) ihr Verhalten hinsichtlich deiner Belange ändert.

Möglichkeiten, sich auf eine MPU vorzubereiten gibt es viele. Einige davon (wie z.B. mein "Trockenmobil") werde ich am Ende dieser Seite oder später hier einfügen.

Wo wir wieder bei einem wichtigen Punkt sind: Ich kann die Wege nur zeigen. Gehen musst Du sie alleine. Doch kannst du dir Begleiter und Helfer auf deinem Weg aussuchen.

Ich möchte hier lediglich den Ablauf einer MPU aufzeigen und kleinere Hinweise zur Vorbereitung auf eine solche geben, die sich jeder Betroffene für sich annehmen kann oder auch nicht. Diese sind auch nicht allgemeingültig, da jeder Betroffene für sich ein anderes Schicksal hinter sich hat und jede MPU vom Grunde her gleich, individuell jedoch völlig unterschiedlich abläuft.

Was ist die MPU bzw. der Idiotentest?

Die MPU (Medizinisch- Psychologische Untersuchung), im Volksmund auch Idiotentest genannt, ist ein behördlich oder gerichtlich angeordnetes Verfahren, mit dem geprüft werden soll, ob jemand geeignet ist, im Straßenverkehr ein Fahrzeug zu führen.

Im Gegensatz zur Führerscheinprüfung geht es dabei im Wesentlichen nicht nur um die Überprüfung von Wissen oder Können, sondern hauptsächlich um Ihre charakterliche Eignung.

Zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung muss, wer Zweifel an seiner charakterlichen Eignung geweckt hat, indem er:
MPU - alkoholisiert mit mehr als 1,6 Promille(evtl. auch weniger) gefahren ist
- wiederholt alkoholisiert gefahren ist (der Promillewert ist dabei egal)
- unter Drogen- / Medikamenteneinfluss gefahren ist
- öfters mit stark überhöhter Geschwindigkeit gefahren ist
- es aus anderen Gründen auf mehr als 8 Punkte im Verkehrszentralregister bringt
- eine Straftat (im Strassenverkehr) begangen hat

Dies ist die geltende Gesetzesgrundlage, welche sich aber fast jährlich ändert. Dazu kommt, dass die erteilende Behörde auch noch interne Regeln und Anweisungenen in eigenem, "vertretbarem" Ermessen zur Wiedererteilung des Führerscheins befolgt. Auch dies ist rechtlich in den meisten Fällen konfirm und somit ist derjenige, der den Führerschein neu beantragen muß diesen Praktiken eben ausgesetzt.
Über die Rechtsgrundlage lässt sich streiten, aber das haben schon Viele ohne wirklichen Erfolg versucht. Daher gehe ich hier auch nicht weiter auf die Gesetzesgrundlage ein.
Jeder Betroffene sollte sich rechtzeitig über die zu erwartenden Notwendigkeiten zur Wiedererlangung des Führerscheins bei der zu erteilenden Behörde (meißt die "Führerscheinstelle" im jeweiligem Landratsamt) erkundigen.

"Was wollen die eigentlich von mir?"

Die Zahl der Toten auf Deutschlands Straßen ist seit Jahren rückläufig. Das liegt nicht nur an der verbesserten Technik, auch der "Idiotentest" hat seinen Teil dazu beigetragen. Zwingt er doch die auffälligen Kraftfahrer sich mit sich selbst und Ihrem Verhalten auseinanderzusetzen.

Genau darum geht es, über sich und seine Taten Bescheid zu wissen.

Das psychologische Gespräch ist eine Bestandsaufnahme deines Lebens, bis zum heutigen Tag. Du solltest deinen Werdegang kennen und diesen auch vortragen können. Im Anschluss soll eine Prognose über dein zukünftiges Verhalten (vor allem im Straßenverkehr) erstellt werden.

Der sicherste Weg, eine MPU nicht zu bestehen...

...ist, sich nicht darauf vorzubereiten. Ein Narr, wer unvorbereitet zum Gespräch erscheint. Je gründlicher Du dich vorbereitet, desto einfacher das Gespräch.
Erst mal die Ruhe bewahren. Lerne deinen Puls zu senken, atme tief aus und ein, denke positiv, lächeln. Reagiere niemals aggressiv. Ausrasten ist der sichere Weg weiter zu Fuß zu gehen.
Trage ruhig und höflich deine Ausführungen vor.
Führe ein normales, sachliches Gespräch - du hast dich ja darauf vorbereitet.

Ich persönlich habe in meinem Leben 2 mal eine MPU absolvieren müssen.
Als ich die erste (1994) absolvierte hab ich mich mal einigermaßen "zusammen gerissen", den Schnaps weggelassen und 6 Wochen vor der MPU keinen Alkohol mehr getrunken. Bestanden hatte ich beim ersten Mal, mit der Auflage, einen Kurs zu belegen, bei welchen man sich einmal in der Woche trifft und sein "ehemaliges" Trinkverhalten aufarbeitet, das ganze 4 mal - dann hatte ich meinen Lappen wieder.

Nur gelernt hatte ich nichts.

Bei der 2. MPU war das dann eben alles ein bisschen anders. Die Zeit ist 16 Jahre gesprungen und die Situation bei der MPU eine völlig andere.
Früher hatte man sich darauf beschränkt, eine gewisse Einsicht vorzufinden. Wenn der MPU - Prüfling halbwegs wusste, was man hören wollte, hat man das schon irgendwie hinbekommen.
Gab es damals noch dieses Horror-Szenario der drei Bleistifte oder Kugeln, die man stapeln sollte (wer es versuchte, war sofort durchgefallen) bzw. Bilderserien, welche man vervollständigen musste, oder seitenweise Zahlen- und Buchstabenreihen, wo man eine gewisse Kombination finden musste - das alles gab es nicht mehr.
Auch die Schlangenlinien, ein Wirrwarr, das es zu entschlüsseln galt, fand ich nicht mehr vor (obwohl es diese nach meinem Wissen noch hier und da in MPU-Stellen geben soll), genau so, wie die Verkehrssituationsbilder, auf denen man Personen, Fahrzeuge, Verkehrszeichen und dgl. Innerhalb von Sekunden erkennen musste.

MPUWas unverändert noch genauso da war, war dieser Computer mit Lämpchen, Pedalen, Drucktasten und Piepstönen. Das Schwierige ist, dass man sich auf alles vorbereiten kann, aber nicht auf diesen Kasten. Allerdings ist es nicht ganz so schlimm, da man mit ein wenig PC-Erfahrungen diesen Anforderungen eigentlich gerecht werden kann. Bei völliger PC-Unwissenheit oder absolutem Black-out an diesem Gerät besteht immer noch die Möglichkeit, seine Reaktionsfähigkeit bei einer Probefahrt (keine Fahrprüfung) unter Beweis zu stellen, was eigentlich jeder, der wieder am Straßenverkehr teilnehmen will, schaffen sollte. Das "non plus ultra" war, ist und bleibt das

Psychologengespräch

Die Fragestellung richtet sich nach dem jeweiligen Grund des Führerscheinentzugs und wird von der wiedererteilenden Führerscheinstelle an das Medizinisch-Psychologische Institut (MPI) oder der zugelassenen Prüfstelle zur Erstellung eines Gutachtens gerichtet. Diese MPI hat deine Akte vorliegen, in welcher sämtliche Vergehen deinerseits im Straßenverkehr vorliegen.

Bei Drogendelikten, zu vielen Punkten oder anderen Auffälligkeiten hat die Begutachtungsstelle meist auch deine Urteile und alles aktenkundige Material zur Verfügung, selbst wenn diese nichts mit dem Straßenverkehr zu hatten.
Auch wenn diese Taten länger zurückliegen und eventuell auch aus dem Strafregister gelöscht wurden sind diese Daten dennoch vorhanden.
Rein rechtlich dürfen diese Daten nicht mehr gegen dich verwendet werden. Zur Erstellung eines psychologischen Profils und der Prognose hinsichtlich einer (nicht) zu erwartenden Rückfälligkeit sind die Daten für den Psychologen durchaus wichtig und damit auch verwendbar.

Der Psychologe hat grundsätzlich nichts gegen dich, er will dich nicht "durchfallen" lassen oder dich drangsalieren.
Er kennt dich lediglich aus einer Akte und möchte Anhand deiner Ausführungen erkennen, wie du heute zu diesen Vorfällen stehst, was für Konsequenzen du daraus gezogen hast und was du getan hast, sowas in Zukunft zu vermeiden.

Dann soll er entscheiden bzw. prognostizieren, ob man dich zukünftig (zumindest für die nächsten Jahre) als Fahrzeugführer wieder am Straßenverkehr teilnehmen lassen kann. Wahrlich, keine leichte Aufgabe. (Dies soll kein Plädoyer für die Psychologen oder Gutachter werden, denn es gibt mit Sicherheit auch da solche und solche. Ich gehe aber davon aus, dass es mehrheitlich so ist.)

Du hast dir Sachen erlaubt, die das Verkehrsrecht, zum Schutze der Allgemeinheit, unter Strafe stellt. Leider haben die angedrohten (oder vorausgegangenen) Strafen dich von neuerlichen Verkehrsverstößen nicht abhalten können. Dies hat dich doch damals alles nicht wirklich interessiert! Es gab andere Gründe, die zu diesem Zeitpunkt für dich wichtiger waren. Oder du konntest sie schon gar nicht mehr richtig steuern. Es ist einfach die Masse bzw. die Heftigkeit der Verstöße, die dir den Gang zur MPU eingebracht haben.

Die Psychologen werden allerdings auch täglich von Verkehrsauffälligen aller Art angelogen. Daher stellen sie auch "Fang"-Fragen. Dies sind Methoden um festzustellen, wie gefestigt du bist, wie du mit unliebsamen Fragen und Situationen umgehst und ob du dich selber in deinen Aussagen widersprichst. Es sind also keine persönlichen Angriffe.
Es wird also recht schwer sein, dort mit einer komplett erfundenen Geschichte oder Halbwahrheiten durchzukommen. Ich kann nur jedem empfehlen, sich (relativ) wahrheitsgemäß auf seine Konsummengen zu beziehen. Du musst nicht jedes Glas oder Gramm belegen, das wäre ohnehin unmöglich. Deine Angaben sollte allerdings realitätsnah und nachvollziehbar sein.

Ich habe gesoffen wie ein Loch und hatte mich daran gewöhnt.
Ich hatte gelernt, schleichend und zwangsläufig, mit diesem Zustand umzugehen und meinem Umfeld etwas vorzugaukeln. Ich hatte mehrere ausländische Führerscheine und selbst neun Monate Knast, welche ich davor nur wegen wiederholten Führerscheindelikten abgesessen habe, haben mich nicht davon abgehalten, weiterhin "angetrunken" (im Schnitt immer mit ca.1,5 - 2 ‰) Auto zu fahren.Der Fakt, nämlich mit 2,9 ‰ ein Fahrzeug führen zu können ohne dass irgendetwas Größeres passiert, war einfach da.
Das schafft man nicht, wenn man nur mal so ... ab und zu ... nur am Wochenende mit Freunden ... etwas zu viel trinkt.

Und genau das weiß der Psychologe nach "überfliegen" meiner Akte auch. Dazu muss er noch nicht mal gut sein.

MPU Die Wahrheit zu sagen bei diesem Gespräch birgt etwas Positives in sich. Du wirst ja im Vorfeld schon auf Fragebögen oder bei der ärztlichen Untersuchung nach deinem Trinkverhalten bzw. deinem Konsum befragt.
Indem du dich auf dieses Gespräch vorbereitet hast, dich mit deiner Sucht, deinem Konsumverhalten und deinen Delikten vertraut gemacht hast, kommst du gar nicht in die Verlegenheit, falsche oder widersprüchliche Angaben zu machen, da deine Angaben ja immer der Wahrheit entsprechen.
Übrigens hat mir dabei mein "Trockenmobil", welches unten aufgeführt und später etwas genauer erklärt wird, sehr geholfen.

Derjenige, der sich da irgend Etwas zurechtlegt wird es da sehr schwer haben, außerdem muss er jederzeit Wissen, was er irgendwann gesagt hat um sich nicht zu widersprechen. Er muss Nachdenken um genau wieder das Selbe zu sagen. Ein relativ ausgebildeter Psychologe wird dies erkennen und dich nach drei bis vier Fragen aufs Glatteis führen und diese Lügen entlarven.

Jeder Mensch ist anders, so auch der Psychologe.
Der Eine ist höflich und nett, der Andere hat zum Beispiel selber Stress mit irgendwas oder irgendwem. Er ist ja auch nur ein Mensch.
Das Gespräch folgt trotzdem einem Muster, bei dem, wie bei einem Puzzle, alle Teile vorhanden sein müssen, um ein Bild zu ergeben.
Wenn dir Fragen gestellt werden, dann versuche diese so umfangreich wie möglich zu beantworten. Nichts ist für die MPU tödlicher, als den einsilbigen Schweiger zu geben.

In allen Kategorien, egal ob Drogen, Punkte, Alkohol, Medikamente oder Straftaten geht es stets um 3 Punkte:

Was ist es dazu gekommen? Warum ist es passiert?
Was habe ich unternommen bzw. geändert?
Warum passiert es nicht wieder?

Das ist für alle Kategorien gleich.

Unterteilen wir mal und beginnen mit dem Alkohol. Beginne am besten mit der Alkoholvorgeschichte.
»Wie sah die Kindheit aus?
»Wann das erste Mal?
»Ab wann regelmäßig?
»Gab es Spitzen/Verzicht und warum?
»Trinkmotive innere / äußere?
»Wie habt Ihr Euch gefühlt?
»Theoretisches Alkoholwissen?
»Sucht oder Mißbrauch?
»Kontrolliertes Trinken oder Abstinenz?

Danach kommt die Trunkenheitsfahrt:
»Tagesablauf? Trinkbeginn/-ende? Trinkmenge?
»Grund der Alkoholfahrt?
»Zu bewältigende Strecke/ wie weit gekommen?
»Anzahl der Trunkenheitsfahrten, die nicht entdeckt wurden.
Ein wichtiger Punkt ist auch deine aktekundige Vorgeschichte:
»Wie oft gab es Auffälligkeiten oder Straftaten im Strassenverkehr?
»Allgemeine Straftaten oder Delikte (auch im Zusammenhang mit Drogen und Ähnlichem?
»Wie oft wurde der Führerschein schon mal entzogen?
»Wurde schon mal eine MPU angeordnet?.

Darüber sollte sich jeder, der eine MPU bestehen will, Gedanken gemacht haben. Der Psychologe erkennt hier, inwieweit du dich mit deinen früheren Konsumverhalten und der daraus resultierenden Probleme befasst hast.
Ausserdem erkennt er, wie du heute zu deinem damaligen Verhalten stehst, denn nur durch das Erkennen und einen selbstkritischer Umgang mit diesen Problemen kann eine Änderung derselben nach ermöglichen.


Als nächstes berichtest du von den Veränderungen in deinem Leben.
Wer keine hat oder meint, keine Veränderungen haben zu müssen der bleibt besser gleich zu Hause.
»Verhaltensänderung?
»Was habe ich an meinem Leben geändert? Warum habe ich es geändert?
»Probleme und Positives aller Art, die mit reduzierten Alkoholkonsum zusammen hängen?
»Reaktion im Bekanntenkreis / beruflichem Umfeld?
»Neue Trinkgewohnheiten (Kontrolliertes Trinken/Abstinenz)? Warum?

Hier erklärst du , wie du zu der Einsicht gekommen bist, an deiner bisherigen Lebensweise etwas ändern zu müssen. Egal, wie du darauf gekommen bist. Am einfachsten geht das in einer Selbsthilfegruppe, es gibt aber auch verschiedene andere Wege, sich auf so etwas vorzubereiten. Durch das "Abstinenzjahr" hast du ja genügend Zeit.

Dein Gegenüber (der Psychologe) sieht, was du für Konsequenzen aus der Erkenntnis, das irgendwas "schief gelaufen" ist, gezogen hast.
Er erkennt auch, ob diese Veränderungen realistisch und nachvollziehbar sind. Ebenso erkennt er aber auch, ob das ganze ein Hirngespinst ist und nur für die MPU auswendig gelernt wurde - durch gezieltes Nachfragen macht er sich ein Bild, wie glaubwürdig die ganze Geschichte ist.


Als letztes erklärst du, wie du die Veränderungen beibehalten und verfestigenwillst.
Wer keine hat oder meint, keine Veränderungen haben zu müssen der bleibt besser gleich zu Hause.
»Worauf achte ich, um die Veränderungen nicht zu gefährden?
»Welche "Notfallpläne" habe ich?
»Wie will ich Trinken und Fahren künftig trennen (Abstinenz bzw. Vermeidungsstrategien)?

In meinem "Trockenmobil" hab ich zum Schluß die Frage gestellt:

"Warum kann man heute jemand wie mich wieder ohne Bedenken am Straßenverkehr teilnehmen lassen?"


Wenn du über all diese Punkte erschöpfend referieren kannst und dazu (in fast allen Fällen) ein Nachweis über deine Abstinenz vorlegst, dann gehst du mit einem positiven Gutachten nach Hause.

Du siehst also, dies ist nicht im Vorübergehen zu erledigen und bedarf einer intensiven Vorbereitung.

(Fortsetzung folgt.)